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Pixelpark reduzieren


26.11.2001
Nord LB

Aktienanalyst Heino Hammann von der Norddeutschen Landesbank stuft die Aktie der Pixelpark AG (WKN 514350) unverändert mit "reduzieren" ein.

Das Unternehmen habe im dritten Quartal 2001 überraschend hohe Verluste erwirtschaftet. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um fast 38% auf 17,4 Mio. Euro gesunken. Das EBITDA habe sich vor Kosten für die Restrukturierung auf -7,7 Mio. Euro nach einem Verlust von 0,53 Mio. Euro im Vorjahr belaufen. Der Betriebs-Verlust für das dritte Quartal 2001 werde auf 14,2 Mio. Euro beziffert. Darin seien allerdings keine außerplanmäßigen Abschreibungen von Firmenwerten enthalten. Die Maßnahmen des Programms zur Effizienzsteigerung hätten Kosten in Höhe von circa 3,2 Mio. Euro verursacht. Insgesamt seien die Ergebnisse von Pixelpark deutlich schlechter ausgefallen als erwartet. Damit ergebe sich für die ersten neun Monate einen Konzernverlust von 54 Mio. Euro bei einem Umsatz von 67 Mio. Euro.

Als Grund für den gesunkenen Umsatz habe Pixelpark spürbare Geschäftseinbußen genannt - insbesondere im Monat September. Diese würden sich auf fast alle Segmente erstrecken. Die weiterhin bestehende Zurückhaltung für Investitionen im
IT-Sektor und das schwierige Marktumfeld ließen den Vorstand von Pixelpark nicht mit einer signifikanten Verbesserung innerhalb der nächsten sechs Monate rechnen. Davon werde vor allem das vierte Quartal betroffen sein. Damit erscheine die Erreichung der Gewinnschwelle für das EBITDA nicht mehr realistisch. Dies gelte auch für das Gesamtjahr 2001. Durch die Verluste reduzierten sich auch die liquiden Mittel des Unternehmens auf 17,9 Mio. Euro. Ende Juni hätte Pixelpark noch einen Cash-Bestand von 27,5 Mio. Euro gehabt.


Mit einer erweiterten Führungsmannschaft wolle Pixelpark für mehr Durchschlags-Kraft im operativen Geschäft sorgen. Die Geschäftsleitung sei um sechs Mitglieder vergrößert worden. Man erhoffe sich davon eine Beschleunigung von Entscheidungs-Prozessen im operativen Geschäft.

Die Nord LB rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen in Höhe von 110 Mio. Euro sowie einem Verlust von 39 Mio. Euro. Nächstes Jahr rechnet das Researchteam mit einem Umsatz von 125 Mio. Euro sowie einem Verlust in Höhe von 10 Mio. Euro.

Für die nahe Zukunft sei das Weiterbestehen von Pixelpark wohl gesichert, zumal Bertelsmann noch hinter dem Unternehmen stehe. Klar sei auch, dass dieses Jahr die Gewinnschwelle nicht mehr erreicht werde. Selbst die bereits revidierte Umsatz-Prognose von 130 Mio. Euro erscheine mittlerweile stark gefährdet. Der rückläufige Auftragsbestand sei ein weiterer Störfaktor. Voraussetzung für eine weitere Unterstützung durch Bertelsmann sei jedoch die Erreichung der Gewinnschwelle. Die Ankündigung von schwarzen Zahlen für 2002 sollte sich also bereits im ersten Halbjahr des neuen Jahres bestätigen. Dies sei nur bei einer konsequenten und beschleunigten Umsetzung des laufenden Kostensenkungsprogramms denkbar.

Trotz einiger positiver Ansätze und einem leichten Kursanstieg stehen die Analysten der Nord LB den Pixelpark-Aktien skeptisch gegenüber und stufen das Papier weiterhin mit "reduzieren" ein.




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